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Segeltoern mit Skipper ohne Bordkasse

Segeltörns ohne Bordkasse

Kostenkontrolle beim Segeln

Segeltörns all inclusive

Bei unseren Segeltörns gibt es keine Bordkasse. Warum das so ist (und ob wir das Rad neu erfunden haben), lesen Sie hier.



Sinn der Bordkasse bei privaten Segeltörns

Das Führen einer Bordkasse ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil von Segeltörns. Die Bordkasse wird bei Beginn eines Segeltörns von den Mitseglerinnen und Mitseglern eingerichtet und dient dazu, laufende Kosten während des Segeltörns abzudecken.  Üblicherweise zahlt der Skipper nicht in diese Bordkasse ein.

Zu den Ausgaben, die die Bordkasse abdeckt, zählen: Lebensmitteleinkauf, Dieselverbrauch, Hafengebühren unterwegs. Dazu kommen die Ausgaben für Stützpunktkosten (Kochgas, technisches Service, Revierbewilligungen – auch bekannt als Transitlog), die Kosten für Bettwäsche und die Endreinigung, Kosten für Benzin des Außenborders, für die Verpflegung des Skippers an Land, für eventuell während des Segeltörns kaputt gegangene oder verschwundene Ausrüstungsgegenstände und je nach Segeltörn-Organisation auch weitere Kosten.

Die Mitseglerinnen und Mitsegler finanzieren selbst die Kaution der Yacht (EUR 1000 bis EUR 3000 je nach Yachtmodell) und haften dafür. Es ist möglich, diese Haftung auf Kosten der Bordkasse mit einer Kautionsversicherung in der Höhe von ca. 15 bis 20 Prozent der Kaution abzusichern. 

Eine Bordkasse ist eine sinnvolle und faire Einrichtung, die die Finanzierung der Nebenkosten eines Segeltörns unter Freunden erleichtert. Allerdings gilt dies nur für den privaten Segeltörn. Beim professionellen Segeltörn führt die Bordkasse nicht nur zu Unstimmigkeiten, sondern zu bösen Überraschungen.

Wir empfehlen dringend, bei Segeltörn-Buchungen akribisch alle Nebenkosten zu erfragen. Und raten nicht nur in unserem Interesse, bei Anbietern zu buchen, bei denen eine exakte Aufschlüsselung über die hier genannten Nebenkosten erfragbar ist.

Nebenausgaben-Kalkulation bei marktüblichen Segeltörns mit Bordkasse

150 €bis300 €Stützpunktkosten (Bettwäsche, Kochgas, Endreinigung)
0 €bis120 €Außenborder (nicht bei allen Anbietern)
0 €bis350 €Kautionsversicherung (nicht bei allen Anbietern)
500 €bis700 €Verpflegungsein- und nachkauf
200 €bis600 €Hafen- und Bojengebühren
100 €bis200 €Skipperverpflegung an Land
120 €bis300 €Dieselkosten
0 €bis30 €Benzinkosten für den Außenborder (nicht bei allen Anbietern)
0 €bis400 €Anteil am Skipperhonorar (nicht bei allen Anbietern)
0 €bis200 €Sicherheits-Relingsnetz (bei Familientörns)
1.070 €bis3.200 € 

Die Bordkasse-Kosten werden anteilig auf alle Mitseglerinnen und Mitsegler verteilt.

Bei vielen Anbietern hinterlegen Mitseglerinnen und Mitsegler die Yachtkaution und haften dafür.

Keine Nebenkosten bei  SAILORAMA Segelreisen

  0 €Stützpunktkosten (Bettwäsche, Kochgas, Endreinigung)
  0 €Außenborder
  0 €Kautionsversicherung
  0 €Verpflegungsein- und nachkauf
  0 €Hafen- und Bojengebühren
  0 €Skipperverpflegung an Land
  0 €Dieselkosten
  0 €Benzinkosten für den Außenborder
  0 €Anteil am Skipperhonorar
  0 €SUMME


Alle Nebenkosten sind inklusive. 

Unsinn der Bordkasse bei professionellen Mitsegel-Törns

Bei professionellen Segeltörns kennen sich Skipper und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Törnbeginn normalerweise nicht.

Nach Check-in auf der Yacht richten Mitseglerinnen und Mitsegler die Bordkasse ein, in die alle anteilig einzahlen. Der Skipper zahlt daraus sofort die Stützpunktkosten, Außenborder, eventuell Relingsnetz und Versicherungen weg. 

Mit dem verbliebenen Geld gehen Mitseglerinnen und Mitsegler  Lebensmittel für acht oder zehn Personen einkaufen. Vorher muss man sich drauf einigen, was eingekauft wird, wo eingekauft wird, wer einkaufen geht, wie die Einkäufe aufs Segelschiff gebracht werden.

Während des Törns werden aus der Bordkasse alle laufenden Ausgaben finanziert. Geht die Bordkasse zur Neige, muss anteilig neu eingezahlt werden. 

Viele Lebensmittel gehen nach zwei Tagen aus, mit der Menge anderer Produkte könnte man ein Monat segeln und die Crew wirft bei Törnende Nahrung im Wert von oft 200 Euro in die Mülltonne – ökonomisch und ökologisch eine Katastrophe.

Am Ende des Törns ist noch der Dieseltank der Yacht zu füllen - oft der Moment, an dem am letzten Törntag nochmal eingezahlt werden muss.

Segeln ohne Bordkasse - haben wir das Rad erfunden?

Nein. Das Gelingen eines Segeltörns ist von vielen Faktoren abhängig. Bezüglich der Bordkasse vertreten wir allerdings klare Standpunkte:

Wir möchten unseren Gästen und auch dem Skipper das Getue mit Abrechnungen innerhalb der Crew, mit Chaos beim Einkaufen ersparen.
Wir möchten nicht, dass es zu irritierenden finanziellen Überraschungen beim Segeltörn kommt.

Wir möchten unsere Törns ab Törnbeginn absolut freihalten vom Thema Geld.
Wir möchten nicht, dass unsere Gäste (eventuell Familien mit Kindern) am Tag ihrer Ankunft zum Supermarkt fahren müssen und ratlos vor den Regalen stehen, dann mit dem Taxi zurück zum Segelschiff müssen und beim Bunkern in der Hitze braten.

Und wir möchten nicht, dass sich unsere Gäste übervorteilt, ausgenützt, schlecht beraten fühlen.

Curryhuhn ohne Curry. Auf Supermarkt-Tour.

Zu Beginn üblicher Segeltörns gehen Mitseglerinnnen und Mitsegler gemeinsam einaufen. Es fällt Proviantierungs-Neulingen beim Einkauf für den angehenden Törn schwer, die richtige Balance aus deftiger und gesunder  Kost zu finden. Üblicherweise neigt sich die Waage deutlich auf eine Seite, womit sich ein Teil der Crew übergangen fühlt, aber mitzahlen muss.

Unterm Strich betrachtet, wird immer zu teuer und viel zu chaotisch eingekauft.  Wer mag am zweiten Segeltag Spaghetti mit Schweinefleisch und Dosentomaten essen, während es für die guten Avocados keinen Knoblauch gibt. Außerdem wurden die sechs Flaschen  des 15-Euro Rotweins irrtümlich semisecco eingekauft, aber zum bleichen Curryhuhn gibt es keinen Weißwein. Bier ist zwar in Mengen vorhanden, wird aber nur von zwei Mitseglern getrunken.

Übertrieben? Mitnichten. Aber man kann damit leben und dennoch einen schönen Urlaub haben. Wir von SAILORAMA Segelreisen meinen aber, dass es viel besser geht. Wir erledigen und finanzieren alle diese Auf- und Ausgaben schon im Vorfeld. Bei unseren Segeltörns kommen Sie an und können den Urlaub sofort genießen.

Wir haben nicht das Rad erfunden, aber wir benützen es als die Ersten richtig.

Wir waren die Ersten (und sind noch immer quasi die Einzigen), die Segelreisen ohne Bordkasse anbieten.

Warum? Weil wir dieses Konzept ab Firmengründung umsetzten und es für uns daher nie eine problematische Umstellung gab. 

Wir sind mutig genug, Gesamtpreise auszuweisen. Vergleichen Sie. Sie werden feststellen, dass wir gleich oder oft günstiger anbieten.

Wir verstehen das als zukunftsweisendes Kundenservice. Unsere Mitseglerinnen und Mitsegler schätzen unseren Service und unsere Offenheit.  Und wir sind stolz darauf, keinen einzigen enttäuschten Kunden zu haben.

Hansjörg Winkler von
 SAILORAMA Segelreisen

Individual-Segeln: Abenteuer Kostenchaos?

Individuell zu reisen bedeutet, mutig zu sein.  Es bedeutet, nicht auf ausgetretenen Pfaden gehen zu wollen, sich auf Neues einzulassen. Individualreisen können auch prickelnden Nervenkitzel verursachen, denn der erste Segeltörn ist natürlich immer ein Sprung ins kalte Wasser.

Aber individuell segeln zu gehen bedeutet nicht, dass das Segelabenteuer auch ein finanzielles ist. Der Gesamtpreis sollte bei Reisebuchung des Segeltörns klar definiert sein. Dies gilt für Alleinreisende und  natürlich noch viel mehr für Paare und Familien.


Wir bleiben dabei.

Zugegeben: es muss nicht unbedingt so sein, wie wir uns das vorstellen. Aber wir sind uns sicher, dass ein Segeltörn ohne Bordkasse einen nicht unerheblichen Mehrwert für unsere Gäste darstellt, und wir sind überzeugt: Eine Woche ohne Diskussionen über Geld ist eine sehr gute Woche.



Möchten Sie mehr erfahren? Hier kommen sie zur Seite Wichtig zu wissen.

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